Regelmäßig Putzen
Oberstes Gebot: Putzen, putzen, putzen. Mindestens dreimal täglich nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen sollte es schon sein. Dauer: nicht unter eineinhalb bis zwei Minuten pro Kiefer.

Zahnseide verwenden
Reinigen Sie schwer zugängliche Stellen zusätzlich täglich mit Zahnseide. Diese sollten Sie auch anstelle von Zahnstochern benutzen.

Richtige Technik
Die richtige Putztechnik macht‘s: Benutzen Sie eine elektrische Zahnbürste oder wenden Sie die „von rot nach weiß“-Technik an – am Zahnfleisch das Putzen anfangen und mit kreisenden Bewegungen zum Zahn vorarbeiten. Einmal jährlich sollten Sie sich eine professionelle Zahnreinigung gönnen.

Fluorid ist wichtig
Benutzen Sie zum Putzen Ihrer Zähne immer eine Zahncreme mit Fluorid. Dies verringert erwiesenermaßen die Kariesneubildung. Spülen Sie deshalb nach dem Putzen Ihren Mund auch nur sanft aus. So haben die zurückbleibenden Fluorverbindungen länger Zeit, Ihren Zahnschmelz zu stärken.

Zusätzliche Fluoridquellen
Steigen Sie auf fluoridiertes Salz um. Dies steigert die Fluoridkonzentration im Speichel und macht Ihre Zähne so widerstandsfähiger gegen Karies. Andere Fluoridquellen sind etwa Walnüsse, Fisch und Krustentiere oder Schwarzer Tee.

Speichelfluss anregen
Greifen Sie bei Zwischenmahlzeiten auf rohes Gemüse und Nüsse zurück: Dies regt den Speichelfluss an, härtet die Zähne und entfernt leichtere Beläge zumindest teilweise. Die enthaltenen Ballaststoffe sind außerdem gut für die Zahngesundheit im Allgemeinen. Das Putzen nach dem Essen kann aber auch rohes Gemüse nicht ersetzen.

Unterwegs auch mal einen Kaugummi
Unterwegs können Sie gerne öfter mal zum zuckerfreien Kaugummi greifen. Auch der regt die Speichelproduktion an und stärkt somit den Zahnschmelz.

Weniger Zucker
Schränken Sie Ihren Zuckerkonsum ein. Zucker schadet unseren Zähnen zwar nicht direkt, doch ernährt sich das „böse Karies-Bakterium“ (Streptococcus mutans) mit Vorliebe davon. Dessen ausgeschiedene Stoffwechselprodukte sind säurehaltig und dies greift unsere Zähne an. Auch Essig, Wein und säurehaltige Nahrungsmittel schaden unseren Zähnen. Tipp: Die Säuren einfach mit dem einen oder anderen Glas Wasser zum Essen oder Trinken verdünnen.

Mindestens zweimal im Jahr zum Zahnarzt
Und last but not least: Je früher wir bei Ihnen Schäden an Zähnen oder Zahnfleisch erkennen, desto schonender lassen sich diese beheben oder etwa durch Remineralisierung gar rückgängig machen. Kommen Sie also mindestens zweimal pro Jahr zu einem Kontrolltermin in unsere Praxis. Ihre Zähne werden es Ihnen danken!